Programm 

Für Lehrkräfte in der Sek I und im Berufskolleg

Jenseitsvorstellungen im Judentum, Christentum und Islam

– eine Arbeitshilfe für den Unterricht, vorgestellt von einer Rabbinerin, einer evangelischen und einer islamischen Theologin

Trostquellen versiegen. Traditionsabbrüche und Kirchenferne führen zur „Sprachlosigkeit angesichts des großen Nichts“ (Jürgen Wiebicke). Der Religionsunterricht vermag, was kein anderes Fach leisten kann: Er bietet Heranwachsenden einen Raum für den wichtigen Diskurs über die letzten Fragen. Jenseitsvorstellungen lassen hoffen, sie entwerfen Zukunft und beschreiben konkrete Möglichkeiten für das Diesseits.
Die Vielfalt in den Lerngruppen erfordert insbesondere im Berufskolleg eine multiperspektivische Betrachtung. Wir wollen Ressourcen erschließen, Vorstellungen vom Jenseits im Judentum, Christentum und Islam betrachten. Ein Thema von schulformübergreifendem Interesse.
Das „Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik“ (bibor) widmet sich der Thematik in Zusammenarbeit mit professionellen Kinder- und JugendtrauerbegleiterInnen, der ersten Rabbinerin NRWs und muslimischen PartnerInnen. Erste Projektergebnisse liegen in Form von Unterrichtsmaterialien vor. Die Referentinnen laden ein zum Trialog, stellen Unterrichtsbausteine vor und bieten Gelegenheit, Herausforderungen aus dem Unterrichtsalltag im Kontext religiöser und konfessioneller Vielfalt zu reflektieren.

Termin:Dienstag, 20.03.2018, 16:00 - 18:15 Uhr
Ort:Haus der Evangelischen Kirche
III. Hagen 39, 45127 Essen
Referent/-in:Dr. Monika Marose, Ev. Religionslehrerin, Dozentin (am bibor Bonn)
Natalia Verzhbovska, Rabbinerin
Saniye Özmen, Islamische Theologin, IRU Lehrerin
Leitung:Dietmar Klinke, Schulreferent
Wolfram Jehle, Bezirksbeauftragter
Kursgebühr:Diese Fortbildung ist kostenlos.
Anmeldeschluss:12.03.2018
Anmeldung

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